Tag4 - 11.6.
11/06/24 19:50
Einen freundlichen guten Abend aus dem Schwarzwald an alle die nicht hier sein können!
Heute war der dritte Tag, wo alle vier gegen 8 Uhr am Frühstückstisch saßen, meine Weltanschauung ist erschüttert und ich muss mich diesbezüglich neu orientieren.
Nachdem Daniel gestern in ca. 10 Minuten die Route für heute erstellt hatte, waren wir voller Tatendrang. Wir starteten gegen 10 Uhr und beabsichtigten eine Rundtour, die uns über den Touratech Werksverkauf bis Triberg führen sollte. Von dort aus plante Daniel dann eine andere Strecke zurück zum Hotel zu fahren. Es sollten wunderbare 200 km auf kleinen, kurvigen, landschaftlich schönen Strassen werden. Vor Abfahrt wurde die Route noch auf alle Navigationsgeräte geteilt, damit jeder betreffend der geplanten Route auf dem gleichen Wissensstand war. Nach ca. 10 gefahrenen Kilometern drehten sich dann fast alle Navigationsgeräte im Kreis und jeder hatte plötzlich eine andere Streckenführung. Trotz dieser komischen Umstände und dem Gefühl, dass wir eher eine Sternfahrt gemacht haben, kamen wir in Niedereschach bei Touratech an. Der Laden war schnell durchsucht, die Feststellung, dass die Preise recht hoch und die Sachen nicht unbedingt für uns geeignet sind, schnell getroffen. Also weiter in Richtung Triberg, um dort die grösste Kuckucksuhr der Welt zu besichtigen. Der Weg dahin war von den nach wie vor durch die unterschiedliche Routengebung der einzelnen Navigationsgeräte geprägt. Da wir aber gut sind, haben wir den Ort gefunden.
Da wir das Objekt unserer Begierde nicht sofort finden konnten, haben wir kurz geparkt und ich bin in einen Laden gesprungen, um nachzufragen. Kaum den Laden betreten sahen mich 18 Kinderaugen verwundert an. Ich bin in einen Klassenraum geplatzt, in dem Nachhilfe unterrichtet wurde. Kurz mein Anliegen vorgetragen, zeigte mir die Lehrerin den Weg. Kurzform: "Den Berg rauf bis zum Holzhaus, dort links, Strasse folgen, oben auf dem Berg ist die Kuckucksuhr dann auf der rechten Seite". Wir also das gesagte getan, um 10 Minuten später außerhalb des Ortes auf einem Hügel zu stehen und uns fragend anzuschauen. Es gab viele Dinge, aber keine Kuckucksuhr. Also Adresse gegoogelt und im Navi eingegeben. Der Weg führte uns noch etwas den Berg hinauf, um uns dann über Fusswege durch den Wald, über Kuhwiesen, entlang von Bauernhöfen wieder in die Stadt zu führen. Den Kommentar von Felix spare ich mir jetzt einmal.
Nachdem wir dann die besagte Kuckucksuhr gefunden hatten, waren wir mehr als enttäuscht. Wenigstens mussten wir keinen Eintritt zahlen. Danach noch ein winziges Stück Kuchen und einen Kaffee konsumiert, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Dieser war geprägt von zahlreichen Stops an verschiedenen EDEKA-Läden, da wir nach einer bestimmten Sorte Marillenschnaps gesucht haben. Die Suche blieb erfolglos, die Tour hat dann von uns den Namen EDEKA-Tour bekommen.
Ansonsten verlief die Rückfahrt recht harmonisch, die Navigationsgeräte störten nicht mehr, was daran lag, dass nur noch eines davon aktiv war. Mittlerweile haben wir geduscht, ein leckeres Abendessen zu uns genommen und sitzen bei der Planung für morgen und dem Tagesbericht von heute.
In diesem Sinne verbleibe ich bis morgen,
euer H.
Heute war der dritte Tag, wo alle vier gegen 8 Uhr am Frühstückstisch saßen, meine Weltanschauung ist erschüttert und ich muss mich diesbezüglich neu orientieren.
Nachdem Daniel gestern in ca. 10 Minuten die Route für heute erstellt hatte, waren wir voller Tatendrang. Wir starteten gegen 10 Uhr und beabsichtigten eine Rundtour, die uns über den Touratech Werksverkauf bis Triberg führen sollte. Von dort aus plante Daniel dann eine andere Strecke zurück zum Hotel zu fahren. Es sollten wunderbare 200 km auf kleinen, kurvigen, landschaftlich schönen Strassen werden. Vor Abfahrt wurde die Route noch auf alle Navigationsgeräte geteilt, damit jeder betreffend der geplanten Route auf dem gleichen Wissensstand war. Nach ca. 10 gefahrenen Kilometern drehten sich dann fast alle Navigationsgeräte im Kreis und jeder hatte plötzlich eine andere Streckenführung. Trotz dieser komischen Umstände und dem Gefühl, dass wir eher eine Sternfahrt gemacht haben, kamen wir in Niedereschach bei Touratech an. Der Laden war schnell durchsucht, die Feststellung, dass die Preise recht hoch und die Sachen nicht unbedingt für uns geeignet sind, schnell getroffen. Also weiter in Richtung Triberg, um dort die grösste Kuckucksuhr der Welt zu besichtigen. Der Weg dahin war von den nach wie vor durch die unterschiedliche Routengebung der einzelnen Navigationsgeräte geprägt. Da wir aber gut sind, haben wir den Ort gefunden.
Da wir das Objekt unserer Begierde nicht sofort finden konnten, haben wir kurz geparkt und ich bin in einen Laden gesprungen, um nachzufragen. Kaum den Laden betreten sahen mich 18 Kinderaugen verwundert an. Ich bin in einen Klassenraum geplatzt, in dem Nachhilfe unterrichtet wurde. Kurz mein Anliegen vorgetragen, zeigte mir die Lehrerin den Weg. Kurzform: "Den Berg rauf bis zum Holzhaus, dort links, Strasse folgen, oben auf dem Berg ist die Kuckucksuhr dann auf der rechten Seite". Wir also das gesagte getan, um 10 Minuten später außerhalb des Ortes auf einem Hügel zu stehen und uns fragend anzuschauen. Es gab viele Dinge, aber keine Kuckucksuhr. Also Adresse gegoogelt und im Navi eingegeben. Der Weg führte uns noch etwas den Berg hinauf, um uns dann über Fusswege durch den Wald, über Kuhwiesen, entlang von Bauernhöfen wieder in die Stadt zu führen. Den Kommentar von Felix spare ich mir jetzt einmal.
Nachdem wir dann die besagte Kuckucksuhr gefunden hatten, waren wir mehr als enttäuscht. Wenigstens mussten wir keinen Eintritt zahlen. Danach noch ein winziges Stück Kuchen und einen Kaffee konsumiert, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Dieser war geprägt von zahlreichen Stops an verschiedenen EDEKA-Läden, da wir nach einer bestimmten Sorte Marillenschnaps gesucht haben. Die Suche blieb erfolglos, die Tour hat dann von uns den Namen EDEKA-Tour bekommen.
Ansonsten verlief die Rückfahrt recht harmonisch, die Navigationsgeräte störten nicht mehr, was daran lag, dass nur noch eines davon aktiv war. Mittlerweile haben wir geduscht, ein leckeres Abendessen zu uns genommen und sitzen bei der Planung für morgen und dem Tagesbericht von heute.
In diesem Sinne verbleibe ich bis morgen,
euer H.